Montag, 22. Dezember 2014

Gesunder und ungesunder Teekonsum

 Zugegeben, die beiden süssen Hoppel haben mit dem Thema nichts zu tun.


Aufgeschreckt durch Geschichten über Magenprobleme durch übermässigen Teegenuss, möchte ich eine einfache aber wirksame Liste von drei wichtigen Punkten zusammenstellen, welche ich bisher in diesem Zusammenhang gelernt habe. Es gibt auch wesentlich umfangreichere und einschränkendere "Anleitungen zum gesunden Teegenuss", aber ich denke, mit dieser hier fährt man nicht schlecht.


1. Achte auf eine ausgewogene Ernährung, was Basen und Säuren anbelangt

Da Tee vereinfacht gesagt sauer ist, sollte man umsomehr auf einen Basenüberschuss achten, bedeutet konkret und vereinfacht:

mehr: Obst, Gemüse, Salat, Sprossen, Kartoffeln und von mir aus auch Reis
weniger: Fleisch, Nudeln, Brot, Zuckerhaltiges (Essen und Getränke)

Hiermit schlägt man nebenbei auch gleich eine ganze Menge weiterer Fliegen mit einer Klappe! ; )


2. Trinke keinen Tee vor dem Frühstück und das Thema Eisenaufnahme

Frühstücke ausgiebig, und geniesse optimalerweise erst eine Stunde danach den ersten Tee.
Wenn du beim Frühstück zudem z.B. ordentlich Nüsse mampfst (z.B. im Müesli), hast du evtl. auch gleich das Thema Eisen für den ganzen Tag erledigt, und musst dir darüber keine weiteren Gedanken machen (die Eisenaufnahme verträgt sich nicht so gut mit dem gleichzeitigen Teegenuss).


3. Empfohlene Tagesdosis

Auch wenn als verständliches Beispiel Sport grundsätzlich gesund ist, kann zu viel doch auch wieder ungesund sein. Und so ähnlich ist es auch beim Tee. Es kommt hierbei aber auch auf die Umstände an.
Wenn ich das mal richtig mitgekriegt habe giesst Hobbes nur noch einen Tee pro Tag auf (diesen natürlich zig Mal). Da er aber fast nur Pu'Er trinkt, ist das z.B. auf einen westlich-traditionellen Schwarzteetrinker übertragen aber aus verschiedenen Gründen nicht ganz korrekt. Der Grund ist das komplexe Thema der mehr und weniger magenfreundlichen Tee-Sorten - richtiger gesagt: unterschiedlichen Herstellungsweisen, denn die gleiche Oolong-Sorte z.B. kann mit der Herstellungsweise des einen Teebauern magenfreundlicher sein, und jene eines anderen Teebauern weniger magenfreundlich - der springende Punkt hier ist der Röstgrad; wenn kaum geröstet/gekocht, dann ist der Tee weniger magenfreundlich.

Da dies aber sehr individuell ist, denke ich als gute und teesortenübergreifende Richtlinie sollte man pro Tag, wenn man es noch ein Bisschen mit dem Magen hat, nicht mehr als 5 Gramm Tee verkonsumieren. Um zwar nicht wegen dem Fluorid, rein deswegen könnte man deutlich mehr, sondern wegen der Säure. Wenn man sich dann mit der Zeit ausreichend basenüberschüssig ernährt, kann man problemlos auf 10 bis max. 15 Gramm Tee pro Tag steigern.



Randbemerkung (offtopic)

Wenn einem der Punkt 2 schwer fällt, kann dies neben der Gewohnheit auch ein etwas verborgener Hinweis auf einen Mangel an wichtigeren Prioritäten in der Lebens-Ausrichtung sein.

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