Montag, 20. März 2017

"Japan - der Matcha Cocktail": das Rezept

Diesen Matchacocktail haben Barkeeperfreund und Schauspieler A. Haueter vom BarMünster in Zürich und meine Wenigkeit gemeinsam an kalten Winterabenden Anfangs 2017 erfunden und entwickelt.

Er kommt so gut an, dass er nicht nur auf der kommenden Menü-Karte dieser Cocktail Trendbar erscheint, sondern ganz vorne als besondere Empfehlung der Bar zu finden sein wird.

Nach mehreren Anfragen veröffentliche ich hier exklusiv das Rezept für "Japan - der Matcha Cocktail", die Rechte darüber bleiben allerdings bei uns, © 2017. Private selbstverständlich, aber auch Bars dürfen dieses Rezept verwenden, den Cocktail aber nur unter der gleichen Bezeichnung "Japan" verkaufen. Der Namenszusatz " - der Matcha Cocktail", " - der Matcha Drink", " - the Matcha Cocktail" oder " - the Matcha Drink" sind allerdings gestattet. Das ist ein sehr ernsthafter Drink, der ein Welterfolg werden soll und meiner Einschätzung nach wird - dafür ist es aber wichtig, dass der Hauptname konstant bleibt. Wer ihn einmal probiert hat, wird schnell merken, dass er etwas wirklich besonderes ist.

  
Ein Foto des originalen Cocktailrezepts aus der Rezeptbox der Bar - geschrieben vom Miterfinder.

Die Farbe des Drinks im Hintergrund ist etwas extremer als der normale Cocktail nach Rezept - diesen habe ich heute Abend einmal probegesüffelt (für Extremisten) - er enthält die dreifache Dosis Matcha, ansonsten bleibt aber alles gleich. Der Drink hat so auf mich erstaunlich erfrischend gewirkt und war wunderbar ... aber eben nur wegen dem nächsten Punkt:

Ein sehr wichtiges Detail: Die Qualität des Matchas ist wider erwarten massgebend, weil bei diesem Drink der Matcha voll zur Geltung kommt und von den Aromen der anderen Bestandteile nicht negativ überdeckt wird - das ist der grosse Clou dieses Rezepts, aber auch das Problem, wenn die Qualität nicht ganz stimmt. Welcher Matcha genau verwendet wird ist zwar Betriebsgeheimnis - ich bitte auch alle Teefreunde die es wissen oder ahnen, darüber nicht öffentlich zu schreiben. Ich sage aber folgendes: Es handelt sich um allerhöchste Koicha Mönchs-Teezeremonien Qualität. Wenn man in irgendeinem guten Teeladen ist, ist der Teuerste gerade gut genug - das ist kein Scherz. Ganz besonders bei Erhöhung der Dosis (ich empfehle für Teeliebhaber ca. 2,5g pro Drink, etwa 2 Espressolöffel - so trinke ich ihn eigentlich immer), kommt der Matcha ganz ausserordentlich schön zur Geltung, und es ist auch ein toller Drink, aber eben die Qualität wird dann augenscheinlich, und nur wenn diese wirklich gut ist, ist der Drink auch richtig toll.

Wie klug es allerdings ist, so einen Drink mit knapp 4g Matcha um 23 Uhr zu trinken, das ist auch um fast 3 Uhr noch nicht ganz klar.

Nebenbei: Die Wahl des Gins ist ebenfalls wichtig - ich empfehle sehr, streng beim Rezept zu bleiben - wir haben es mit verschiedenen probiert, mit erheblichem (negativen) Unterschied auf die Zurgeltungkommung des Matchas.

So, jetzt habe ich immerhin einen würdigen Blog-Beitrag für das Jahr 2017 geschrieben.

Gruss
Kroet

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